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Was ist eigentlich...

die endovenöse Radiofrequenztherapie (Venefit)

der Stammvarikose von V.saphena magna und parva ist eine minimal invasive Behnadlungsmethode, die bei geeignetem Befund alternativ zum Venenstripping eingesetzt werden kann.

Unter Ultraschallkontrolle wird ein Katheter in die Vene eingeführt, der mit Hochfreuquenzenergie die Vene erhitzt und zum Verschluß bringt.

Das Verfahren verringert das Risiko für Schmerzen und Blutergüsse, so dass Patienten ihre normalen Tätigekeiten schneller wieder aufnehmen können.

 

ein Aneurysma?

Das Wort Aneurysma kommt aus dem griechischen und meint eine Aufweitung oder Erweiterung von Gefäßen. In der Gefäßmedizin wird als Aneurysma jede deutliche spindel- oder sackförmige Erweiterung einer Arterie bezeichnet, die durch krankhafte Vorgänge in der Arterienwand entsteht. Am häufigsten tritt die Erweiterung an der Bauchschlagader ( Aorta ) auf. Dies nennt man Aortenaneurysma.

 

eine Durchblutungs-Störung (periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK)?

Von einer Durchblutungsstörung spricht man, wenn die Schlagadern ( Arterien ) durch Ablagerungen in der Gefäßwand verengt oder verschlossen sind. Risikofaktoren für die Entstehung einer Durchblutungsstörung sind Diabetes, hoher Blutdruck, hohe Blutfettwerte und vor allem Rauchen.

 

eine Carotisstenose?

Carotis ist der lateinische Name der Halsschlagader. Der Begriff Stenose bezeichnet eine Verengung. Bei hochgradiger Verengung ( größer als 70 %) besteht die Gefahr eines Schlaganfalls, so dass zur Verhütung eines Schlaganfalles eine Operation zu empfehlen ist.

 

ein Bypass?

Unter einem Bypass versteht man eine Umleitung für das Blut, durch das es an verschlossenen Abschnitten von Adern vorbei geleitet wird. Ein Bypass kann aus körpereigenem Material ( z. B. einer Vene) oder aus Kunststoff bestehen.

 

eine Krampfader-Erkrankung ( Varikose)?

Das Wort Krampfader kommt von dem altdeutschen Wort Krummader oder Krumpader. Es beschreibt den geschlängelten Verlauf der Ader und hat mit Krampf nichts zu tun. Der Begriff Varize kommt aus dem lateinischen und meint Knöspchen oder Knoten. Unter einer Krampfader-erkrankung ( Varikose ) versteht man eine spontan entstandene Erweiterung und Schlängelung der oberflächlichen Beinvenensysteme als Folge degenerativer Veränderungen der Venenwand.

 

eine Stripping-Operation?

Damit ist das Entfernen der zur Krampfadern erweiterten oberflächlichen Stammvenen gemeint. Bei dieser Operation werden in der Regel zusätzlich die zur Krampfader erweiterten dickeren Äste der Stammvene entfernt.

 

eine Venenentzündung ( Phlebitis oder Thrombophlebitis)?

Unter einer Phlebitis oder Thrombophlebitis werden Entzündungen der oberflächlichen Extremitätenvenen verstanden. Die weitaus häufigste Form ist die Varikophlebitis, das heißt die Entzündung von Krampfadern mit einem Gerinnsel (Thrombus) in den entsprechenden Venenabschnitten.

 

eine Venenthrombose (Phlebothrombose)?

Die tiefe Bein/ oder Beckenvenenthrombose bezeichnet eine plötzliche oder langsam zunehmende Verlegung der tiefen Bein- oder Beckenvenen durch ein Gerinnsel ( Thrombus ).

 

ein postthrombotisches Syndrom?

Unter einem postthrombotischen Syndrom versteht man einenSpätschaden nach abgelaufener Venenthrombose mit Zeichen der chronischen Venenschwäche wie zunehmender Schwellneigung, Hautverfärbung oder offenem Bein (Ulcus cruris).

 

eine Thermokoagulation von Besenreiservarizen?

Es handelt sich um eine neue schonende und nebenwirkungsarme Methode zur Behandlung von Besenreiserkrampfadern. Über eine Sonde werden Radiowellen in die kleinen Adern abgegeben. Die Radiowellen erhitzen das Eiweiß in den Wänden der Adern und in den roten Blutkörperchen auf ca. 60° C. Dadurch gerinnt das Eiweiß und die Äderchen werden auf schonende Weise zum Vernarben gebracht.